Schubert Geburtshaus Neu

Im Jahr 2028 jährt sich der Todestag Franz Schuberts zum 200. Mal. Aus diesem Anlass wird sein Geburtshaus umfassend saniert. Ziel des Projekts ist es, das denkmalgeschützte Gebäude mit Fokus auf Barrierefreiheit behutsam zu modernisieren, seine historische Substanz zu bewahren und den Museumsstandort für die Zukunft fit zu machen.

Das Projekt auf einen Blick
  • Umfassende Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes
  • Barrierefreie Erschließung aller Bereiche
  • Neue Dauerausstellung auf rund 210 m²
  • Modernisierung der Haus- und Elektrotechnik
  • Neuer Konzertsaal mit 70 Sitzplätzen
  • Musikatelier für Vermittlungsprogramme
  • Erstmals öffentlich zugänglicher Garten 
  • Geplante Wiedereröffnung Anfang 2028
Ein besonderes historisches Haus

Das Haus „Zum roten Krebsen“ wurde 1731 errichtet und gehört zu den wenigen erhaltenen Vorstadthäusern seiner Zeit. Franz Schubert wurde hier 1797 geboren und verbrachte seine ersten Lebensjahre mit seiner Familie. Seit 1912 befindet sich im Gebäude eine Gedenkstätte, die heute Teil des Wien Museums ist.

Sanierung und Umbau

Das Projekt verbindet Denkmalschutz mit zeitgemäßen Anforderungen. Die historische Außenfassade wird instandgesetzt und ausgewählte Bereiche werden behutsam an den biedermeierlichen Bauzustand angenähert. Gleichzeitig entstehen Verbesserungen in den Bereichen Barrierefreiheit, Brandschutz, Fluchtwege und Gebäudetechnik. Im Erdgeschoß befinden sich künftig Kassa und Shop, Sanitäranlagen, ein Musikatelier sowie ein Konzertsaal. Ein neuer Aufzug erschließt das Obergeschoß barrierefrei. Für die Generalplanung zeichnet das Büro Architekt Neumayer ZT GmbH verantwortlich.

Die neue Dauerausstellung

Auf einer gegenüber bisher verdoppelten Ausstellungsfläche vermittelt die neue Dauerausstellung Leben und Werk Franz Schuberts sowie das Wien zwischen 1800 und 1830. Sieben Räume erzählen von Schuberts Biografie und seiner Lebenswelt – von Familie, Schule und Musik über Wohnen und Freizeit bis hin zu Krankheit, Politik und Zensur. Persönliche Objekte, historische Dokumente, Gemälde, Hörstationen und multimediale Angebote machen die Zeit anschaulich erlebbar. Ein weiterer Ausstellungsbereich lädt dazu ein, Schuberts Musik neu zu entdecken und seine Kompositionen auf besondere Weise zu erleben.

Barrierefreiheit

Barrierefreiheit ist ein zentraler Bestandteil des Projekts. Alle öffentlich zugänglichen Bereiche des Museums werden stufenlos erreichbar sein. Die Ausstellung bietet taktile und interaktive Stationen, audiovisuelle Medien sowie einen digitalen Guide mit Angeboten in Einfacher Sprache und Österreichischer Gebärdensprache (ÖGS).

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