Neidhart Festsaal
Schulstufe 7–12
Wir treten ein in die vornehme Welt des Tuchhändlers Michel Menschein. Die Wandmalereien in seinem privaten Tanzsaal erzählen von den Vergnügungen der höfischen Gesellschaft, die den Tölpelhaftigkeiten der Bauernschaft gegenübergestellt werden. Wir begeben uns auf die Spur der mittelalterlichen Lebensrealität, die von sozialen Hierarchien und gesellschaftlichen Spannungen geprägt war. Was bedeutet Zugehörigkeit? Wie findet Abgrenzung zu den anderen Ständen statt? Welche Bedeutung hat die Herkunft für das private und berufliche Weiterkommen? Anhand interaktiver Spiele und der Analyse unterschiedlichen Quellenmaterials wie Zechen-, Zunft- und Kleiderverordnungen suchen die Schüler:innen Antworten auf diese Fragen. So setzen sie sich emotional und inhaltlich mit der Problematik des Klassendenkens im Mittelalter auseinander.
Dauer
ca. 90 Minuten
Aufsichtspflicht während des Workshops
Bitte beachten Sie, dass während des Workshops die Aufsichtspflicht der Begleitpersonen (Lehrer:in oder externe Begleitperson) bestehen bleibt. Ab einer Gruppengröße von 20 Personen soll die Schulklasse bzw. Gruppe von mindestens zwei Lehr- bzw. Aufsichtspersonen begleitet werden.