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Fleisch
Fleisch sorgt für Diskussionen. Für die einen ist es ein unverzichtbares Kulturgut, für die anderen eine unvertretbare Belastung für Tiere, Klima und Gesundheit. Die Gesellschaft bewegt es aber nicht erst seit heute. Fleisch war nie nur Nahrung, sondern immer Ausdruck von Identität und Status.
An kaum einem Ort lässt sich die Geschichte dieses begehrten und umstrittenen Lebensmittels besser erzählen als in Wien. Zwischen den Rinderherden des Mittelalters, den vegetarischen Restaurants des 19. Jahrhunderts und den Schnitzeldebatten der Gegenwart offenbart sich ein völlig neuer Blick auf die Stadt.
Die Ausstellung verfolgt das Wiener Fleisch vom Tier im Stall bis zum Tafelspitz auf dem Teller und weit darüber hinaus. Sie verknüpft die vielfach unbekannte Vergangenheit mit den Perspektiven der Gegenwart und stellt die drängende Frage: Wie wird es mit dem Fleischessen weitergehen?