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Wien Museum
Die Donauinsel
21 Kilometer Freiraum
Die Donauinsel entstand in den Jahren von 1972 bis 1988 zusammen mit der Neuen Donau, um Wien endgültig vor verheerenden Hochwassern zu schützen. Heute ist sie aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken.
Mehr als 200.000 Menschen pro Tag verbringen im Sommer ihre Freizeit auf der 21 Kilometer langen und bis zu 250 Meter breiten Insel. Das war beim politischen Startschuss 1969 weder geplant noch vorhersehbar. Ursprünglich als rein technischer Hochwasserschutz konzipiert und politisch höchst umstritten, wurde die Insel erst im Lauf von mehr als 30 Jahren Planungs- und
Bauzeit zu einem vielfältigen Natur- und Erholungsraum am Wasser.
Die Ausstellung im Wien Museum bietet nicht nur Einblicke in die komplexe Entstehungsgeschichte der Donauinsel und der Neuen Donau, sie zeigt auch, welche zentrale Bedeutung dieses grüne, weitgehend konsumfreie Freizeitgebiet für die wachsende und heißer werdende Stadt von heute hat.