Down-Syndrom – Und dann?
19. Januar 2027, 18:30–20:00
Down-Syndrom – Und dann?
19. Januar 2027, 18:30–20:00
Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung, jeder Mensch ein Recht auf Arbeit und auf die freie Wahl von Wohnort und Wohnform. Was in der UN-Behindertenrechtskonvention festgeschrieben steht, sieht in der Realität für Menschen mit Behinderungen vielfach anders aus.
Für Kinder mit Down-Syndrom ist der Besuch einer Regelschule grundsätzlich möglich. Doch was kommt danach? Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt? Und wie selbstbestimmt lässt sich das eigene Leben tatsächlich gestalten? In Wien sind nur rund zwölf von 100 Menschen mit Behinderungen erwerbstätig.
Der Round Table nimmt die Lebensrealität von Menschen mit Down-Syndrom in Wien in den Blick und fragt, wo Teilhabe bereits gelingt – und wo weiterhin Barrieren bestehen. Persönliche Erfahrungen treffen auf rechtliche und gesellschaftliche Perspektiven. Im offenen Austausch geht es auch um konkrete Erfahrungen, Tipps und Hilfestellungen für ein selbstbestimmtes Leben.
Es diskutieren:
Michael Ostrowski, Schauspieler und Vater eines Kindes mit Down-Syndrom
Fanny Neumayer, Journalistin, lebt mit dem Down-Syndrom
Mag. Christine Steger, Anwältin für Gleichbehandlungsfragen für Menschen mit Behinderungen
Moderation: Edith Meinhart (Journalistin "Dunkelkammer")
Abbildung Teilnehmer:innen des Workshops v.l.n.r.: Franziska „Fanny“ Neumyer, Maria Clara Horvath, Alexander Stuchlik, Cathrin Sedhoum, Niklas Kern, Foto: Philipp Horak
