Manfried Rauchensteiner – Sieben Soldaten und ein Todesfall
5. Mai 2026, 18:30–20:00
Manfried Rauchensteiner – Sieben Soldaten und ein Todesfall
5. Mai 2026, 18:30–20:00
Ein neues Buch vom großen Historiker Manfried Rauchensteiner!
Karl Renner wollte 1945 einen Polizeistaat schaffen – und verwarf die Idee. Julius Raab wollte 1955 kein Bundesheer und sich mit der Gendarmerie behelfen – und verwarf die Idee. Bruno Kreisky wollte im Fall eines Kriegs die Arbeiter mobilisieren und einen Generalstreik ausrufen, statt Österreichs kleines Heer einzusetzen – und verwarf die Idee. Immer wieder waren es die Vorgänge in einer gar nicht friedlichen Welt, die zum Umdenken zwangen.
Nach und nach wurden sieben Männer, die den Krieg erlebt hatten, für die Verteidigung des Landes verantwortlich. Obwohl sie idente Aufgaben hatten, verband sie nichts. Mehr noch: Sie konnten ungleicher nicht sein: Idealisten, Karrieristen und Parteisoldaten wurden Minister, mühten sich ab und hatten vieles zu verbergen. Ein zeitgeschichtlicher Krimi!
Das Buch “Sieben Soldaten und ein Todesfall” erscheint bei Böhlau.
Das Gespräch mit Manfried Rauchensteiner führt Matti Bunzl.
Manfried Rauchensteiner ist Historiker, Universitätsprofessor und Autor zahlreicher Bücher, darunter Standardwerke wie “Der Sonderfall. Die Besatzungszeit in Österreich 1945 bis 1955” und "Der Erste Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie 1914–1918". Der ehemalige Direktor des Heeresgeschichtlichen Museums lebt und arbeitet in Wien.
Abbildung von Manfred Rauchensteiner © Albrecht Rauchensteiner
