Liesl, Kracherl, Eitrige - Eine Kulturgeschichte Wiener Begrifflichkeiten
9. Juni 2026, 18:30–20:00
Liesl, Kracherl, Eitrige - Eine Kulturgeschichte Wiener Begrifflichkeiten
9. Juni 2026, 18:30–20:00
„Liesl“, „Kracherl“, „Eitrige“, „Beamtenforelle“ oder „Burgmurrer“. Manche dieser Wiener Begriffe sind heute noch in Gebrauch, andere verschwunden.
Wie kam es dazu, dass ein in vielerlei Hinsicht ungewöhnlicher Fürst, den Johann Wolfgang von Goethe den „frohesten Mann des Jahrhunderts“ nannte, zum Gründer des Wiener „Nasenwegs“ wurde? Welchen Scherznamen kannte man für Fiaker, die ihre Kutschen für amouröse Fahrten offerierten? Welchen besonderen Umständen verdanken die Wiener „Beserlparks“ ihren Namen?
Fragen wie diesen geht der Historiker Johann Werfring in seinem neuen Buch “Auf der Nase des rosaroten Prinzen: Wiener Scherznamen aus kulturgeschichtlicher Perspektive” auf den Grund. Er spürt dabei der Herkunft der jeweiligen Begriffe nach und erläutert facettenreich ihren kulturhistorischen Kontext.
Das Buch “Auf der Nase des rosaroten Prinzen” erscheint bei Böhlau.
Das Gespräch mit Johann Werfring führt Matti Bunzl.
Johann Werfring, geboren 1962, Diplomstudium der Geschichte und Germanistik, Doktoratsstudium im Fach Geschichte (Dr. phil. 1999). 2000 bis 2023 Kulturpublizist und Kolumnist der Wiener Zeitung. Seit 2000 Lektor für Agrargeschichte an der Universität für Bodenkultur Wien, ab 2006 Mitarbeiter der österreichischen Fachzeitschrift Vinaria. Träger des Kardinal-Innitzer-Förderungspreises für Geisteswissenschaften (1999) und des Förderungspreises der Österreichischen Gesellschaft für Wissenschaftsgeschichte (1999). Publiziert zur Geschichte Wiens, zur Geschichte der Medizin und zur Kulturgeschichte des Weins.
Abbildung von Cover “Auf der Nase des rosaroten Prinzen: Wiener Scherznamen aus kulturgeschichtlicher Perspektive”, (c) Böhlau Verlag
