Handbuch Rechtsextremismus
19. Mai 2026, 18:30–20:00
Handbuch Rechtsextremismus
19. Mai 2026, 18:30–20:00
Das Handbuch Rechtsextremismus in Österreich des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes (DÖW) bietet einen umfassenden Überblick über Ideologien, Organisationen, Netzwerke, Strategien und historische Kontinuitäten der extremen Rechten in Österreich und Europa.
Das Werk versammelt das Wissen zahlreicher Expert:innen und beleuchtet die vielschichtigen Facetten des Rechtsextremismus – von seinen Wurzeln bis zu aktuellen Entwicklungen, von digitalen Mobilisierungsformen bis zu gesellschaftlichen Gegenstrategien, inklusive relevantem Personen- und
Ortsverzeichnis.
Das Handbuch ist ein grundlegendes Nachschlagewerk für Wissenschaft, Politik, Medien und Zivilgesellschaft und ein starkes Plädoyer für die Verteidigung demokratischer Werte.
Das Handbuch Rechtsextremismus in Österreich erscheint beim Falter Verlag.
Über die neue Publikation sprechen die Herausgeber:innen Andreas Kranebitter, Isolde Vogel und Bernhard Weidinger. Moderation: Matti Bunzl.
Andreas Kranebitter ist Soziologe und Historiker sowie geschäftsführender wissenschaftlicher Leiter des DÖW. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager, insbesondere des KZ Mauthausen, der historischen Soziologie sowie auf Widerstand und Verfolgung in Österreich zwischen 1938 und 1945. Er ist der Autor von “Zahlen als Zeugen. Soziologische Analysen zur Häftlingsgesellschaft des KZ Mauthausen” (2015) und “Die Konstruktion von Kriminellen. Die Inhaftierung von »Berufsverbrechern« im KZ Mauthausen” (2014).
Isolde Vogel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Rechtsextremismus am DÖW. Dort arbeitet sie in Forschung, Monitoring und Dokumentation zu aktuellen und historischen Erscheinungsformen des Rechtsextremismus. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf der Geschichte und Ideologie des Antisemitismus, völkischen Weltanschauungen sowie den ideologischen Kontinuitäten zwischen Nationalsozialismus und gegenwärtigem Rechtsextremismus. Ein besonderes Interesse gilt der Ideengeschichte völkischer Impfablehnung seit dem 19. Jahrhundert und deren ideologischen Hintergründen.
Bernhard Weidinger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich Rechtsextremismus am DÖW. Dort arbeitet er in Forschung, Monitoring und Dokumentation zu aktuellen Entwicklungen der extremen Rechten. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf Rechtsextremismus in Österreich im internationalen Vergleich, völkischem Nationalismus sowie deutschnationalen Studentenverbindungen. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit Fragen von Männlichkeit, Religion und deren Bedeutung für Ideologien der extremen Rechten.
Abbildung von Cover „Handbuch Rechtsextremismus in Österreich” (Ausschnitt). (c) Falter Verlag
