Maja Iskra - Uppercut
24. Februar 2026, 18:30–20:00
Maja Iskra - Uppercut
24. Februar 2026, 18:30–20:00
Schlagkräftig, anspruchsvoll und mit großer Wirkung. Was für den Aufwärtshaken gilt, stimmt auch für Maja Iskras Debütroman “Uppercut”.
Die Protagonistin, eine erfolgreiche junge Frau, die in Wien lebt und liebt, erinnert sich an ihre Kindheit im Belgrad der 1990er Jahre. Der Krieg ist hier fast nur als Rauschen im Hintergrund wahrnehmbar, aber das Leben zu Hause, auf der Straße und in der Schule ist hart und brutal, auch die Mädchen prügeln sich. Aber sie versöhnen sich auch wieder, lernen einander zu respektieren und zu ermutigen. Sie geben nicht auf.
Ergreifend, in einem fast telegrafischen Stil und mit einem Trommelfeuer aus popkulturellen und literarischen Referenzen feiert “Uppercut” den Sieg einer ganzen Generation über die widrigen Umstände.
Der Roman “Uppercut” erscheint bei Zsolnay.
Das Gespräch mit Maja Iskra führt der Journalist und Autor Wolfgang Popp.
Maja Iskra wuchs in Belgrad auf, studierte in Wien und Valencia und lebt seit über 20 Jahren in Wien. Sie ist Landschaftsarchitektin und Medienkünstlerin und arbeitet an der Schnittstelle von Stadtentwicklung und visueller Kommunikation. Ihr Debütroman Uppercut war Finalist für den serbischen Beogradski Pobednik Preis sowie den Zlatni Suncokret Preis 2023 und stand auf der Longlist des NIN Preises, des Laza Kostić Preises sowie des regionalen Meša Selimović Preises.
Abbildung von Maja Iskra, 2025 © Ivo Kosanovic
