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Gesprächskreise im Wien Museum

Waschmaschine, Fernseher, Fax, Smart Phone - wie die Technik den Alltag verändert

Im Gesprächskreis treffen sich SeniorInnen einmal im Monat, um aus ihrem Leben zu erzählen und einander dabei zuzuhören. Unter fachkundiger Moderation werden persönliche Erfahrungen zu stadthistorisch interessanten Themen ausgetauscht.

Im Herbst 2020 beschäftigen wir uns mit der Frage, wie technische Innovationen und neue Geräte unser Alltagsleben beeinflusst haben. Wie haben Waschmaschine, Staubsauger, Geschirrspüler und Mikrowelle die Hausarbeit und die Arbeitsteilung im Haushalt verändert? Wann gab es in Ihrer Familie den ersten Fernseher, und was wurde geschaut? Wann haben Sie Ihre erste Schallplatte gekauft oder geschenkt bekommen? Haben Sie Musikprogramme im Radio auf Kassetten aufgenommen?

Und wie hat sich die Kommunikation mit Ihren FreundInnen und Ihrer Familie am Weg vom Vierteltelefon zum Smart Phone und zu What’s App verändert?

Welche Innovationen haben Ihr Leben bereichert, und wo liegen die Grenzen Ihrer persönlichen Bereitschaft, sich mit technischen Neuerungen auseinanderzusetzen? Wir freuen uns auf ein Gespräch mit uns über eine Konferenzplattform. Covid 19 bedingt können wir uns zunächst nicht persönlich zusammensetzen.

Termine

Montag, 23. November 2020, 14 bis 15.30 Uhr
Zur Anmeldung – Meeting-ID: 833 0703 1336 | Kenncode: 7DHs88
Weitere Termine werden hier bekanntgegeben.

 

In Kooperation mit der „Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen“ des Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien und der Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung, Alpen-Adria Universität Klagenfurt.

Einlangende schriftliche Beiträge werden laufend auf der Erinnerungsplattform www.MenschenSchreibenGeschichte.at dokumentiert.
 

Ziel der Vermittlungsangebote

Ziel der Vermittlungsangebote des Wien Museums, zu denen auch die Gesprächskreise zählen, ist nicht nur Offenheit für aktuelle Fragestellungen und Themen, sondern auch durch Vergegenwärtigung der jüngsten Geschichte eine Verknüpfung von Ausstellungsinhalten mit der eigenen Biografie zu fördern. Geschichten und Erfahrungen der Besucherinnen und Besucher sollen mittels biografisch orientierter Bildungsangebote an die Ausstellungsobjekte und an das Museum rückgekoppelt werden. Das Wien Museum bietet sich hier als urbanes Diskussionsforum an.

Die „Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen“ an der Universität Wien sieht sich seit ihrer Gründung Anfang der 1980er als ein Forum für biografieorientierte Forschungs- und Bildungsprojekte. Neben der Sammlung, Analyse und Edition lebensgeschichtlicher Erinnerungstexte haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Dokumentationsstelle wiederholt lebensgeschichtliche Gesprächskreise in Volkshochschulen und Pensionistenheimen initiiert und geleitet. Die Teilnehmer/innen werden dabei unterstützt, Bilanz zu ziehen und ihre eigene Biografie in die Zeitläufe des 20. Jahrhunderts einzuordnen.

Das Museum und seine Ausstellungen eröffnet beiden Seiten neue Gestaltungs- und Vertiefungsmöglichkeiten. Für die lebensgeschichtliche Erinnerungsarbeit bieten sich neue methodische Zugänge und Umsetzungsmöglichkeiten, für die museologische Arbeit liefern die Gesprächsrunden neue Erkenntnisse zur Bedeutungskonstruktion von Objekten.

Einige Gesprächskreise wurden transkribiert; die Texte können auf Anfrage eingesehen werden (guenter.mueller(at)menschenschreibengeschichte.at). Lebensgeschichtliche Erzählungen und Objekte aus dem Privatbesitz der Teilnehmer/innen wurden in Ausstellungen integriert.
 

Zielgruppe/n:

Alltags- und lokalhistorisch interessierte Seniorinnen und Senioren
 

Themen:

  • 2020 Waschmaschine, Fernseher, Fax, Smart Phone - wie die Technik den Alltag verändert
  • 2019 Für das Leben lernen wir ...
  • 2019 Rotes Wien
  • 2018/2019 - Dachboden, Keller, Speisekammer - Geschichten vom Einlagern und Auslagern
  • 2017/2018 – Vom Schminken, Rasieren und Frisieren - Körperkult und Schönheitspflege in Wien
  • 2016 - Arbeitswelten zwischen Küche, Werkbank und Schreibtisch
  • 2015 - Geschichten aus dem Wiener Prater
  • 2014 - Greißler, Markt und Shopping City - Kaufen in Wien
  • 2013 - Vom Warten, Umsteigen und Weiterkommen - Bewegung in der Stadt
  • 2011/2012 - Generationen und Jugendkulturen
  • 2010 - Gärten und Garteln in der Stadt
  • 2008 - An den Rändern der Stadt
  • 2007 - Daham oder: Wo die WienerInnen wirklich z’ Haus sind
  • 2006 - Im Wirtshaus
  • 2005 - Schöner Wohnen im Gemeindebau?
     

Kontakt:

Doku Lebensgeschichten
T: +43 (0)1/4277-41306
E: lebensgeschichten(at)univie.ac.at
Wien Museum
T: +43 (0)1/5058747-85180 (Mo-Fr, 9-14 Uhr)
E: service(at)wienmuseum.at