Freitag


08.10


16:00

Stadterkundungen

Orte der Vertreibung



Anmeldung unbedingt erforderlich, Teilnahme gratis

Die Geschichte der Juden und Jüdinnen in Wien stand von den Anfängen an im Spannungsfeld zwischen Akzeptanz und Ablehnung. Eine Ablehnung, die existenz- und lebensbedrohende Ausmaße annehmen konnte und immer wieder zu Vertreibungen und Pogromen bis hin zum Versuch der vollständigen Auslöschung aller Juden und Jüdinnen in der NS-Zeit führte. Dieser Stadtspaziergang ausgehend vom Judenplatz über die Sperlgasse bis hin zum Alexander-Poch-Platz führt durch die dunkelsten Kapitel des Verhältnisses von Juden und Nichtjuden in dieser Stadt.

Treffpunkt: 1010 Wien, Judenplatz, Lessing-Denkmal
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Beschränkte Teilnehmer*innenanzahl, Anmeldung voraussichtlich ab September 2021, online möglich, Teilnahme gratis

Gerhard Milchram, Studium Geschichte, Publizistik und Kommunikationswissenschaft in Wien, Studien- und Forschungsaufenthalte in Israel, von 1993 bis 2010 Kurator im Jüdischen Museum Wien, seit 2011 Kurator und Provenienzforscher im Wien Museum.
 

FACING HISTORY

In FACING HISTORY, einer Serie von Stadterkundungen des Wien Museums von Frühling bis Herbst 2021, geht es um Erinnerung. Welche Menschen und Geschichten sind im öffentlichen Gedächtnis der Stadt sichtbar und in welcher Form – Denkmäler, Straßennamen, Gedenktafeln? Genauso wichtig: welche Biografien und Erfahrungen bleiben unsichtbar? Und warum?
Diesen Fragen geht FACING HISTORY mit Expert*innen nach. Vorbei an Mahnmalen der Ausgrenzung, Gewalt und Unterdrückung, hin zu Orten des Widerstands und des Empowerments, mit kritischem Blick auf „große“ Männer und Ereignisse, auf den Spuren des interkulturellen, Schwarzen, queeren, feministischen, vielfältigen Wien.

Dank der großzügigen Unterstützung des Vereins der Freunde des Wien Museums sind alle Stadterkundungen kostenlos. Teilnahme nur mit Voranmeldung


Guide: Gerhard Milchram

 


ANFAHRT