Wiedereröffnung der Standorte des Wien Museums

Corona in Wien:
Ein Sammlungsprojekt zur Stadtgeschichte

Wie werden kommende Generationen wissen, was die Corona-Krise für Wien bedeutet hat? Digitale Formate kommen und gehen – Objekte überdauern.

Am 25. März 2020 hatte das Wien Museum einen Sammlungsaufruf gestartet und um Hinweise auf Objekte gebeten, die vom veränderten privaten oder beruflichen Alltag in Zeiten von Corona erzählen. In einem ersten Schritt wurden digitale Fotos der Objekte gesammelt. Von den mehr als 2000 eingereichten Bildern ist eine große Auswahl hier auf der Website zu sehen.

Nach der schrittweisen Aufhebung des Lockdowns startet nun die zweite Phase, in der ausgewählte Objekte auch physisch in die Sammlung der Stadt Wien, die vom Wien Museum verwaltet wird, übernommen werden.  Ein KuratorInnenteam rund um Martina Nußbaumer sichtet die Objekte u.a. entlang folgender Kriterien: Hat das Objekt einen konkreten Bezug zu Wien? Erzählt es eine repräsentative und gesellschaftlich relevante Geschichte über die Corona-Krise? Lässt es sich von seinen Materialeigenschaften her dauerhaft konservieren?

Zugleich werden auch die persönlichen Geschichten, die die ObjekteinbringerInnen zu ihren Gegenständen erzählen, dokumentiert.

Die ausgewählten Objekte werden schließlich in das Depot des Museums eingelagert und so für die Nachwelt und für künftige Ausstellungen, Publikationen und Forschungen gesichert. „Corona in Wien“ wird auch in die neue Dauerausstellung zur Wiener Stadtgeschichte im umgebauten Wien Museum am Karlsplatz einfließen.
 


Weiterhin gibt es die Möglichkeit, Fotos Ihrer „Corona-Objekte“ an wien2020(at)wienmuseum.com zu senden. Bitte schreiben Sie kurz dazu, welche Geschichte diese Dinge für Sie erzählen. (Mit der Zusendung verbunden ist Ihre Einwilligung für die Veröffentlichung der Fotos durch das Wien Museum.)




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Eine Auswahl der bisher eingesendeten Fotos sehen Sie hier: