Die erkämpfte Republik
1918/19 in Fotografien

25. Oktober 2018 bis 3. Februar 2019

1040 Wien, Karlsplatz 8
T: +43 (0)1 505 87 47
F: +43 (0)1 505 87 47 7201

Wien, 12. November 1918: Hunderttausende waren auf die Wiener Ringstraße gekommen, um das Ende der Habsburger Monarchie und den demokratischen Neubeginn zu feiern.
An diesem Tag wurde die Republik Deutschösterreich ausgerufen.
Die Ausstellung Die erkämpfte Republik erzählt anhand der Ereignisse in Wien davon, wie der neue Staat entstand und welche Folgen die Wendezeit 1918/19 hatte.

Zwölf dramatische Monate in faszinierenden historischen Fotodokumenten: Der Zerfall des Habsburgerreiches und das Kriegsende, die Rückkehr der Soldaten, Hunger und Not. 1918/19 markiert aber auch den Beginn einer neuen demokratischen Ära: Das Frauenwahlrecht wurde eingeführt, Zensur und Versammlungsverbote wurden aufgehoben, der 8-Stunden-Tag eingeführt. Diese Errungenschaften kamen nicht von selbst: sie waren hart erkämpft. Schauplatz der Massenkundgebungen und revolutionären Proteste war die Wiener Ringstraße.

Der politische und gesellschaftliche Umbruch fand erstmals vor den Augen von Fotojournalisten statt. Woche für Woche erreichten die aktuellen Bildberichte in den auflagenstarken Illustrierten ein breites Publikum. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht
das Werk des Wiener Fotografen Richard Hauffe (1878–1933), der besonders eindrückliche Bilder der jungen Republik hinterließ. Ein Teil seines Werkes hat sich im Wien Museum erhalten und wird erstmals gezeigt.

Kurator:
Anton Holzer

Ausstellungsarchitektur:
Thomas Hamann

Grafik:
Bueronardin

Die erkämpfte Republik 1918/19 in Fotografien - Informationen

Pressestimmen

Die erkämpfte Republik gewährt mit wiederentdeckten Fotos von Richard Hauffe einen frischen Blick auf die Zeit des Umbruchs von 1918/19 in Österreich. […] Kurator Anton Holzer wartet mit einer Sensation auf: Im Herbst des Vorjahres hat der Historiker im Museum einen „Schatz entdeckt, der die Stunde null unserer Republik in neuem Licht erscheinen lässt.“
Norbert Mayer, Die Presse, Printausgabe, 27.10.2018

„Eine Fotoausstellung im Wien Museum dokumentiert das erste Jahr nach dem Ende des Ersten Weltkriegs. […] So konzentriert sich die Schau auf Haffes Bilder und ergänzt sie mit weiterem Fotomaterial, die dieses Jahr der politischen Gärung vor Augen führen: Aufmärsche und Not, Elend und Hoffnung sprechen aus diesen Bildern.“
Edwin Baumgartner, Wiener Zeitung, Printausgabe, 25.10.2018

„1918 dokumentierten Fotografen erstmals einen Regimewechsel mit der Kamera. Jetzt zeigt das Wien Museum bisher völlig unbekannte Bilder. […] Gute zwölf Monate, von Oktober 1918 bis Ende 1919, dauerte die politisch turbulente Epoche, in der in Österreich, so wie in vielen anderen Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas, die politischen Weichen neu gestellt wurden. Genau dieses schmale Zeitfenster steht im Zentrum der Fotoausstellung, die die „große Politik“ und die Welt der „kleinen Leute“ miteinander verschränken möchte.“
Susanne Mauthner-Weber, Kurier, Printausgabe, 21.10.2018

„Heute, in einer Zeit der digitalen Bilderflut, ist es kaum noch vorstellbar: Aber in den Jahren 1918 und 1919, als die Monarchie zerfallen war und die Geburt der Republik bevorstand, spiegelten die Berichte über die Umbrüche in Österreich auch medial eine neue Ära. […] Als Beitrag zum Jubiläumsjahr 2918 dokumentiert das Wien Museum die ereignisreichen Jahre anhand historischer Fotos.“
Martin Behr, Clemens Panagl, Salzburger Nachrichten, Printausgabe, 25.10.2018

„Turbulente Monate in Schwarzweiß […] Zum Staatsfeiertag öffnete das Wien Museum eine Ausstellung, die sich mit einem Jahr Staatsgeschichte der Republik befasst […]. Es ist ein kleines Stück Zeitgeschichte mit allen Facetten des Umbruchs, den die mit Plakaten ergänzte Fotoschau in spannender Weise präsentiert.“  
Thomas Gabler, Kronen Zeitung Wien, Printausgabe, 27.10.2018

Hauptsponsor des Wien Museums

 Wiener Stadtwerke www.wienerstadtwerke.at

Ausstellungssponsoren

Arbeiterkammer Wien www.akwien.at