O.R. Schatz & Carry Hauser
Im Zeitalter der Extreme

28. Januar 2016 bis 16. Mai 2016

Wien Museum Karlsplatz
1040 Wien, Karlsplatz 8
T: +43 1 505 87 47

Mit Otto Rudolf Schatz (1900–1961) und Carry Hauser (1895–1985) sind zwei bedeutende österreichische Maler zu entdecken, die lange im Schatten von berühmten Zeitgenossen wie Schiele und Kokoschka standen. Vorrangig im Bereich der Grafik tätig, wurden sie international wenig ausgestellt. Kriege, Exil und politische Systemwechsel prägten ihre Biografien. Die einzige Konstante bildet der permanente Neuanfang.

Im Dialog zwischen Schatz und Hauser erschließt sich das breite Spektrum künstlerischer Ausdrucksformen vom Expressionismus und Kubismus über die Neue Sachlichkeit bis hin zum Realismus nach 1945. Bestimmende Themen sind die menschliche Existenz in einem Zeitalter der Extreme und die Großstadt in all ihren Facetten – von pulsierendem Leben bis zu Elend und Isolation.

Das Wien Museum verfügt über die größte öffentliche Sammlung von Werken beider Künstler. In der Ausstellung werden sie durch hochkarätige internationale Leihgaben ergänzt. Zu sehen sind auch Raritäten aus Privatbesitz wie die eigenhändig gefertigten Künstlerbücher und bislang unbekannte Entwürfe zur Kunst am Bau.

Kurator:
Ralph Gleis

Ausstellungsarchitektur:
Robert Rüf

Grafik:
Manuel Radde
 

O.R. Schatz & Carry Hauser
Im Zeitalter der Extreme - Informationen

Pressestimmen

„Auf den ersten Blick haben die Maler Otto Rudolf Schatz und Carry Hauser den Zeitstil gemeinsam. Politisch und im Temperament sind sie sehr verschieden. Kurator Ralph Gleis will die Konfrontation und such doch Gemeinsamkeiten neben der Entwicklung durch figurale Strömungen.“
Wiener Zeitung

„…chronologisch aufgebaut, entfaltet die Ausstellung ein beeindruckendes Epochenpanorama.“
oe1.orf.at

„Eine Ausstellung, bestückt aus dem reichen Fundus des Hauses und ergänzt durch Leihgaben: Unter dem Titel »Im Zeitalter der Extreme« erinnert das Wien Museum an zwei österreichische Künstler, die schon im Umfeld von Schiele und Co. Ihren eigenen Weg gingen, nämlich Otto Rudolf Schatz und Carry Hauser.“
Kronen Zeitung