Žarko Aleksić
Simulation des Denkens
Bewusstsein als künstlerisches Medium

9. Mai 2019 bis 5. Juni 2019

1010 Wien, Felderstraße 6-8
T: +43 (0)1 4000 8400

Im Zeitalter des kognitiven Kapitalismus und ausgehend von der Idee, das Konzept künstlicher Intelligenz und virtueller Realität zu marginalisieren, untersucht Žarko Aleksić Strukturen und Aspekte des Bewusstseins wie Subjektivität, Einheit, Intentionalität. Seine, wie er es selbst bezeichnet, „privilegierte epistemologische Position“ erlaube es ihm, sich der Frage "Wie ist es, Žarko Aleksić zu sein?" mittels der Untersuchung zweier sich gegenseitig aufhebender, pathologischer Paradoxien zu widmen – dem Glauben an eine Art Solipsismus einerseits und dem Drang, anderen Menschen unterschiedliche Denkmuster aufzuzeigen, andererseits.

In der Ausstellung beschäftigt sich der Künstler vordergründig  mit subjektiven mentalen Zuständen. Kritische Aspekte zeigen sich in der Performance "The Trip", die auf die emanzipatorischen Potenziale der Neuroplastitität eingeht, und in der Arbeit "Potemkins Dorf".

Simulakrum der Demokratie, Simulakrum der sozialen Mobilität, Simulakrum eines komfortablen Lebens, Simulakrum der Gerechtigkeit. Wir wurden zu einer Gesellschaft für die Reproduktion einer Erscheinung. Dieses Projekt sucht nach einem kognitiven Umsturz – dem Denken.

Žarko Aleksić, geboren 1985 in Knjaževac/Serbien | Akademie der bildenden Künste Wien (Martin Guttmann) | Diplom Juni 2019

Kontakt:
contact@zarkoaleksic.com | www.zarkoaleksic.com

 

Donnerstag, 23. Mai 2019, 17 Uhr

Künslter Žarko Aleksić im Gespräch mit Matti Bunzl (Direktor Wien Museum)
In englischer Sprache, Anmeldung erforderlich!
Zur Anmeldung ...
 

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