Gesprächskreise im Wien Museum

VOM SCHMINKEN, RASIEREN UND FRISIEREN
Körperkult und Schönheitspflege in Wien

Im Rahmen des Gesprächskreises treffen sich SeniorInnen aus Wien einmal im Monat, um aus ihrem Leben zu erzählen oder einander dabei zuzuhören. Unter fachkundiger Moderation entsteht ein Austausch von persönlichen Erfahrungen und Erinnerungen zu stadthistorisch interessanten Themen.Im Hinblick auf die kommende Ausstellung „Mit Haut und Haar“ (ab Frühling 2018) widmen wir uns den Themen Schönheit, Körperpflege und Frisurentrends im Laufe der vergangenen Jahrzehnte.Die Teilnahme an den Gesprächsrunden ist kostenlos, Interessierte sind jederzeit willkommen!Um Anmeldung wird gebeten!


Termine 2017:
Donnerstag, 19. Oktober 2017
Donnerstag, 16. November 2017
Donnerstag, 14. Dezember 2017
jeweils 14 bis 16 Uhr

Die Teilnahme an den Gesprächsrunden im Wien Museum ist kostenlos.
Treffpunkt ist jeweils vor 14 Uhr im Foyer des Wien Museums am Karlsplatz.


Kontakt:
Doku Lebensgeschichten
T: +43 (0)1/4277-41306
E: lebensgeschichten(at)univie.ac.at
Wien Museum
T: +43 (0)1/5058747-85180 (Mo-Fr, 9-14 Uhr)
E: service(at)wienmuseum.at

In Kooperation mit der „Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen“ des Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien und der Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung, Alpen-Adria Universität Klagenfurt.

Einlangende schriftliche Beiträge werden laufend auf der Erinnerungsplattform www.MenschenSchreibenGeschichte.at dokumentiert.


Ziel der Vermittlungsangebote

Ziel der Vermittlungsangebote des Wien Museums, zu denen auch die Gesprächskreise zählen, ist nicht nur Offenheit für aktuelle Fragestellungen und Themen, sondern auch durch Vergegenwärtigung der jüngsten Geschichte eine Verknüpfung von Ausstellungsinhalten mit der eigenen Biografie zu fördern. Geschichten und Erfahrungen der Besucherinnen und Besucher sollen mittels biografisch orientierter Bildungsangebote an die Ausstellungsobjekte und an das Museum rückgekoppelt werden. Das Wien Museum bietet sich hier als urbanes Diskussionsforum an.

Die „Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen“ an der Universität Wien sieht sich seit ihrer Gründung Anfang der 1980er als ein Forum für biografieorientierte Forschungs- und Bildungsprojekte. Neben der Sammlung, Analyse und Edition lebensgeschichtlicher Erinnerungstexte haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Dokumentationsstelle wiederholt lebensgeschichtliche Gesprächskreise in Volkshochschulen und Pensionistenheimen initiiert und geleitet. Die Teilnehmer/innen - meist ältere Menschen - werden dabei unterstützt, Bilanz zu ziehen und ihre eigene Biografie in die Zeitläufe des 20. Jahrhunderts einzuordnen.

Das Museum und seine Ausstellungen eröffnet beiden Seiten neue Gestaltungs- und Vertiefungsmöglichkeiten. Für die lebensgeschichtliche Erinnerungsarbeit bieten sich neue methodische Zugänge und Umsetzungsmöglichkeiten, für die museologische Arbeit liefern die Gesprächsrunden neue Erkenntnisse zur Bedeutungskonstruktion von Objekten. 

Einige Gesprächskreise wurden transkribiert; die Texte können auf Anfrage eingesehen werden (guenter.mueller(at)menschenschreibengeschichte.at). Lebensgeschichtliche Erzählungen und Objekte aus dem Privatbesitz der Teilnehmer/innen wurden in Ausstellungen integriert.

Mehrfach wurden im Rahmen der Gesprächskreise auch Lesenachmittage veranstaltet, an denen ausgewählte Erzähl- und Textbeiträge der Teilnehmer/innen einem breiteren Publikum vorstellt wurden.

 

Zielgruppe/n:

Alltags- und lokalhistorisch interessierte Seniorinnen und Senioren 

 

Themen:

2005 - Schöner Wohnen im Gemeindebau?
2006 - Im Wirtshaus
2007 - Daham oder: Wo die WienerInnen wirklich z’ Haus sind
2008 - An den Rändern der Stadt
2010 - Gärten und Garteln in der Stadt
2011 - Generationen und Jugendkulturen
2012 - Generationen und Jugendkulturen
2013 - Vom Warten, Umsteigen und Weiterkommen - Bewegung in der Stadt
2014 - Greißler, Markt und Shopping City - Kaufen in Wien
2015 - Geschichten aus dem Wiener Prater
2016 - Arbeitswelten zwischen Küche, Werkbank und Schreibtisch