Schule schaut Museum

Der nächste Aktionstag Schule schaut Museum wird am Mittwoch, dem 7. März 2018 stattfinden. Erneut wird das Museum als außerschulischer Lern- und vor allem Erlebnisort für österreichische Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt gerückt und auf die positiven Wechselwirkungen einer erfolgreichen Zusammenarbeit der Bildungsinstitutionen Schule und Museum in unterschiedlichsten Unterrichtsfächern hingewiesen.

Angesichts der öffentlichen Diskussion um neue Schulformen wird alljährlich auf die Bedeutung des Museums als Bildungs- und Erlebnisort sowie auf die wichtige Rolle der Kunst-, Kultur- und Naturvermittlung für österreichische Schülerinnen und Schüler aufmerksam gemacht.

In Form von kostenlosen Themenführungen erfahren junge Museumsbesucher/innen auch in den verschiedenen Museen der Stadt Wien (Virgilkapelle, Römermuseum und Beethoven Museum) mehr über ausgewählte Ausstellungsstücke.

Programm "Schule schaut Museum" als pdf-download

Informationen und Anmeldung:
Vermittlung, Bildung und BesucherInnenservice 


T: +43 (0)1 505 87 47 85180
 (Montag bis Freitag, 9 Uhr bis 14 Uhr)

F: +43 (0)1 505 87 47 85187
E: service(at)wienmuseum.at

Folgende Führungen stehen zur Auswahl:


Virgilkapelle

1010 Wien, Stephansplatz (U-Bahn-Station)
 

Reise in das Mittelalter, Schatzsuche inklusive

ab der 3. Schulstufe, Dauer: ca. 50 Minuten

Mach eine Reise in das mittelalterliche Wien der Zeit um 800 und komm mit uns unter den Stephansplatz in die Virgilkapelle! Du erfährst über die geheimnisvolle Geschichte dieses Ortes, wer sich dort traf, was dort passierte und warum die Kapelle 200 Jahre unentdeckt blieb. Auch eine Schatzsuche ist angesagt …

2 x 45: Profanes und religiöses Leben im mittelalterlichen Wien

ab der 3. Schulstufe, Dauer: ca. 90 Minuten

Eine Expedition für SchülerInnen zu Virgilkapelle und Neidhart Fresken
Zwei Orte in Wien, die Virgilkapelle und die „Neidhart Fresken“ - beide erzählen viel über Alltag und Fest im Mittelalter.

Dunkles Mittelalter

Ab der 9. Schulstufe, Dauer: ca. 50 Minuten

Die SchülerInnen erkunden zunächst eigenständig die Ausstellung zu ausgewählten Themen und Problemen der Mittelalterforschung, die dann gemeinsam mit den VermittlerInnen diskutiert werden.


Römermuseum

1010 Wien, Hoher Markt 3
 
Soldatenalltag in Vindobona

ab der 3. Schulstufe, Dauer: ca. 60 Minuten

In dieser Führung erfährt man, wie ein Lager
mit seinen Tribunenhäusern, Thermen, Werkstätten und Latrinen ausgesehen hat. Auch das Leben in der Lagervor-und der Zivilstadt wird thematisiert.

Pecunia non olet - Geld stinkt nicht

Ab der 7. Schulstufe, Dauer: ca. 60 Minuten

Diese Redewendung geht auf Kaiser Vespasian zurück, der eine Latrinensteuer einführte. So wurden in den Straßen Roms Amphoren aufgestellt, in denen der Urin für die Wäscher gesammelt wurde. Auch in Vindobona benutzte man Urin wegen seines Ammoniakgehalts als Waschmittel. Die Geschichte des Legionslagers, der „canabae legionis“ und der Zivilstadt ist Thema dieses Ausstellungsgesprächs.


Beethoven Museum

1190 Wien,  Probusgasse 6

 

Überblicksführungen

ab der 1. Schulstufe, Dauer: ca. 60 Minuten

Führung durch die Dauerausstellung des Beethoven Museums


Naturgewalt Beethoven

ab der 1. Schulstufe, Dauer: ca. 90 Minuten

Ludwig van Beethoven liebte das Heiligenstädter Landleben und ließ sich oft von der Natur und ihren Gewalten für seine Musik inspirieren. Aber wie klingt Natur, wie klingt Wetter? Wie hat Beethoven Naturereignisse zu Teilen seiner Musikstücke gemacht? Gemeinsam „analysieren“ wir Beethovens Kompositionen und lassen es mitten im Museum nicht nur krachen, sondern auch rauschen, plätschern, und …..


Das Wandern war Beethovens Lust ...

ab der 3. Schulstufe, Dauer: ca. 60 Minuten

Eine Zeitreise mit Beethoven durch die Geschichte des 19. Bezirks

Zu Beethovens Zeit waren Heiligenstadt und Nussdorf kleine Dörfer vor den Toren Wiens. Maestro Beethoven verbrachte viel Zeit „am Land“, nicht nur weil er ein Naturliebhaber war, sondern auch um sich in der Heilquelle in Heiligenstadt zu kurieren. Was zog ihn aus der Stadt nach Heiligenstadt?

Erkunde den heutigen Bezirk Döbling zur Zeit Beethovens, und entdecke ihn auch in seiner Musik wieder!


Wer nicht hören kann, muss fühlen!

ab der 3. Schulstufe, Dauer: ca. 60 Minuten

Beethoven konnte ab der Mitte seines Lebens nicht mehr hören und trotzdem komponierte er weiter! Muss ein Musiker eigentlich hören können? Wie ging Beethoven mit seiner Taubheit um? Was versuchte er dagegen zu unternehmen? Wie konnten sich die Menschen mit ihm unterhalten?

Bei dieser Führung steht Wahrnehmung ganz im Mittelpunkt: Die SchülerInnen werden – ausgehend von Beethovens Lebensgeschichte - angeleitet, Konversationen zu schreiben und Musik zu spüren und „sichtbar“ zu machen.