Beethoven Pasqualatihaus

1010 Wien, Mölker Bastei 8
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Die Beethoven Wohnung im Pasqualatihaus wird zurzeit teilweise neu gestaltet. Einige Objekte werden ausgetauscht, Beschriftungen erneuert etc. Daher kann es vorkommen, dass fallweise Bereiche gesperrt werden müssen und der Besuch mit Einschränkungen verbunden sein kann. Wir bitten Sie dafür herzlich um Verständnis!


Ludwig van Beethoven (1770 – 1827) lebte mit Unterbrechungen insgesamt acht Jahre in dem Haus seines Gönners Johann Baptist Freiherr von Pasqualati auf der Mölkerbastei. Das erste größere Werk, das der Komponist hier komponierte, war die Oper "Leonore", die später gegen Beethovens Willen in "Fidelio" umbenannt wurde. Das Pasqualati-Haus besteht seit 1791 in seiner heutigen Form.

Im Pasqualati-Haus wurden mit Sicherheit die 5. und 6. Symphonie ausgearbeitet, mit der sich Beethoven während seiner Sommeraufenthalte in Baden und Heiligenstadt beschäftigt hatte. Später entstand hier das kleine aber wohlbekannte Klavierwerk "Für Elise". In die späteren Aufenthalte fällt auch die Komposition des Streichquartetts op. 95, des Klaviertrios op. 97, der 7. und 8. Symphonie sowie der Violinsonate op. 96.

Bettina Brentano besuchte Beethoven mehrmals während seines zweiten Aufenthalts im Pasqualati-Haus und hielt ihre Eindrücke in ihrem Briefroman "Goethes Briefwechsel mit einem Kinde" fest. Das Interesse der beiden Persönlichkeiten aneinander ist ohne Zweifel durch Brentanos Vermittlung gefördert worden, stimuliert noch durch Beethovens Arbeit an der Egmont-Musik, die in diese Zeit fällt.

     
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