Schubert Sterbewohnung
In seinem Geburtshaus in der Nußdorfer Straße hatte Franz Schubert die ersten viereinhalb Lebensjahre verbracht. In der Wohnung, in der er starb, hielt er sich lediglich zweieinhalb Monate auf. Zwischen diesen beiden Orten liegt das kurze, jedoch durch die Fülle und Neuartigkeit seines Werkes vollendete Leben eines Mannes, der neben und nach Beethoven einer der ersten Komponisten war, der ausschließlich von seinen Werken leben konnte. "Ich bin für nichts als das Komponieren auf die Welt gekommen," soll Franz Schubert einmal einem Freund gegenüber geäußert haben. Die Dokumentation seines Lebens in den beiden seinem Andenken gewidmeten Gedenkstätten möchte diesen Anspruch illustrieren.
Im Haus in der Nußdorfer Straße 54, wo Franz Schubert in der Küche der kleinen Wohnung am 31. Jänner 1797 geboren wurde, verbrachte er die ersten viereinhalb Jahre seines Lebens. Hier wird der größte Teil seiner Biographie veranschaulicht und dokumentiert: Schuberts Ausbildung, seine musikalische Entwicklung, seine Familie und Freunde.
Neben den berühmtesten zeitgenössischen Schubert-Porträts von Wilhelm August Rieder, Moritz von Schwind und Leopold Kupelwieser ist als herauszuhebender Gegenstand Franz Schuberts Brille, gleichsam sein "Markenzeichen", ausgestellt.
Die letzte Zeit vor seinem Tod im November 1828 lebte Franz Schubert in der Wohnung seines Bruders Ferdinand in der Kettenbrückengasse. Ergänzend wird in der Gedenkstätte in der Kettenbrückengasse über Schuberts Lebensende berichtet. Hier werden seine letzten musikalischen Entwürfe, der letzte eigenhändig geschriebene Brief, sowie die ebenfalls in schriftlichen Zeugnissen manifestierten sorgenden Bemühungen seiner Verwandten im Zusammenhang mit seinem Tod gezeigt.
In beiden Gedenkstätten hat der Besucher die Möglichkeit, Franz Schubert auch durch eine ganze Reihe von Tonbeispielen näher kennen zu lernen.
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Bilder

- BILD 1/6
Die Schauräume

- Klavier aus dem Besitz von Franz Schuberts Bruder Ignaz, © Privatbesitz
| Eintrittspreise | |
|---|---|
| Erwachsene | € 2,00 |
| SeniorInnen, Wien-Karte, Ö1-Club, Menschen mit Behinderung, Lehrlinge, Studierende bis 27 Jahre, Präsenz- und Zivildiener und Gruppen ab 10 Personen | € 1,00 |
| Für Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren | Eintritt frei! |
| Jeden ersten Sonntag im Monat für alle BesucherInnen | Eintritt frei! |
| Führungsentgelt | |
|---|---|
| Führungspauschale für Erwachsenengruppen (empf. Teilnehmerzahl: 20 Personen) | € 45,00 |
| Führungspauschale für Schul- und Jugendgruppen | € 15,00 |
| KATALOGE UND PUBLIKATIONEN | ||
|---|---|---|
Schubert Geburtshaus und Schubert Sterbewohnung |
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Adalbert Stifter - Der Schriftsteller als Maler |
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A-1040 Wien, Kettenbrückengasse 6
Telefon: +43-1-581 67 30, Telefax: +43-1-505 87 47-7201
E-mail office(at)wienmuseum.at
ÖFFNUNGSZEITEN:
Mittwoch und Donnerstag,
10.00 Uhr bis 13.00 Uhr und 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Geschlossen: 1.1., 1.5., 25.12.


