Modesammlung

1040 Wien, Karlsplatz 8
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Die Modesammlung des Wien Museums zählt zu den umfangreichsten Kostümsammlungen Europas mit einem Bestand von über 20.000 Exponaten. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt in der Damen-bekleidung des 19. und 20. Jahrhunderts, insbesondere finden sich hier Gesellschafts-, Abend- und Ballkleider. Um eine kontinuierliche Entwicklung der Kostümgeschichte anhand von Originalen zeigen zu können, wird die Sammlung laufend erweitert.

Gesammelt werden Damen-, Herren-, Kinder- und Sportbekleidung samt den modischen Accessoires wie Fächer, Handtaschen, Hand-schuhe, Hüte, Schals, Schirme, Spazierstöcke, Strümpfe, Taschen-tücher, Modeschmuck.

Doch auch längst vergessene Dinge gehören zu den Ausstellungs-stücken, etwa Schuhknöpfler, Handschuhspanner, Fingerspitzenformer, Bauchbinden, Mieder, Chapeau Claque, Schlittschuhkufen, Riech-fläschchen, Pagen, Handschirme und Strumpfzauber.

Ebenso werden fragile Damenwäsche aus der Zeit der Jahr-hundertwende und der 20er Jahre gezeigt, Kreuzbandschuhe aus der Biedermeierzeit, Knöpfelstiefeletten aus dem Historismus, verschiedene Brautkleider sowie Kreationen der Wiener Modeschöpfer W.F. Adlmüller, Gertrude Höchsmann und Adele List. Stick-, Strick- und Häkelmuster, Knöpfe und Textilmuster ergänzen die Auswahl.

Die Modesammlung des Wien Museums wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von Professor Alfred Kunz gegründet, dem ersten Direktor der Modeschule der Stadt Wien. 1954 wurden die Bestände der Städtischen Sammlungen und die Privatsammlung von Professor Kunz zur Modesammlung des Historischen Museum der Stadt Wien (heute Wien Museum) zusammengefasst.

Zur Modesammlung gehört eine ständig wachsende Bibliothek mit mehr als 12.000 Bänden zum Thema Mode, Kunst- und Kulturgeschichte. Hier sind auch Fotos, Modejournale von 1786 bis heute und etwa 3.000 Modekupferstiche aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu finden.

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