MÜNZEN UND MEDAILLEN

Den Grundstock für die Münzsammlung bildete eine Schenkung des 1892 verstorbenen Malers Ignaz Spöttl, der Prägungen der Donaumonarchie aus der Regierungszeit Kaiser Maximilians I. (1493-1519) bis in die Zeit um 1890 gesammelt hatte. Anlässlich der Vorbereitungen zur Ausstellung „Vom Pfennig zum Euro. Geld aus Wien“ (2002) wurde die bisherige Geldsammlung systematisch ergänzt. Neben Münzen – vom mittelalterlichen Wiener Pfennig über Gulden und Kreuzer, Kronen und Heller, Schilling und Groschen bis hin zu Euro und Cent – finden sich hier nun auch zahlreiche Beispiele für Papiergeld von der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart.

Zu den Aufgabenfeldern der Bildhauerei zählt auch die Medailleurskunst, die durch einen umfangreichen Bestand von rund 9.000 Medaillen, Plaketten und Reliefs in der Sammlung des Wien Museums repräsentiert ist. Dieser zeichnet sich durch hochwertige wie seltene Stück vor allem für die Zeit ab dem 18. Jahrhundert aus, als die Wiener Medaille eine herausragende künstlerische Bedeutung erlangte.


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