Gesprächskreise im Wien Museum

Seit 2005 finden im Wien Museum  in Zusammenarbeit mit der „Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen“ an der Universität Wien regelmäßig Gesprächskreise statt. 

Die  Teilnahme an den Gesprächsrunden ist frei. Wenn Sie Interesse haben und regelmäßig zu den Treffen kommen können, sind Sie herzlich willkommen! 

Information:
ISABEL TERMINI

Wien Museum Karlsplatz
Telefon: 01/505 87 47-85189
service(at)wienmuseum.at

 

 

Vom Warten, Umsteigen und Weiterkommen
Bewegung in der Stadt


Es geht um das Unterwegssein in der Stadt: Welche Verkehrsmittel und welche Wege bevorzugen Sie? Was hat sich seit Ihrer Kindheit verändert. Kommen Sie heute schneller voran als seinerzeit? Die Erzähl- und Gesprächsrunden finden einmal pro Monat statt, jeweils am Donnerstag.

Moderation: Edith Auer, Gert Dressel und Edith Fridrich
Kuratorische Begleitung: Sándor Békési und Susanne Winkler

Termine 2013

Donnerstag, 23. Mai 2013 (Treffpunkt: Volkskundemuseum Wien)
Donnerstag, 27. Juni 2013jeweils 14 bis 16 Uhr


Treffpunkt: Foyer Wien Museum Karlsplatz

Eine Kooperation des Wien Museums mit der "Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen" des Instituts für Wirtschaft- und Sozialgeschichte der Universität Wien (Günter Müller)

Ziel der Vermittlungsangebote

Ziel der Vermittlungsangebote des Wien Museums, zu denen auch die Gesprächskreise zählen, ist nicht nur Offenheit für aktuelle Fragestellungen und Themen, sondern auch durch Vergegenwärtigung der jüngsten Geschichte eine Verknüpfung von Ausstellungsinhalten mit der eigenen Biografie zu fördern. Geschichten und Erfahrungen der Besucherinnen und Besucher sollen mittels biografisch orientierter Bildungsangebote an die Ausstellungsobjekte und an das Museum rückgekoppelt werden. Das Wien Museum bietet sich hier als urbanes Diskussionsforum an.

Die „Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen“ an der Universität Wien sieht sich seit ihrer Gründung Anfang der 1980er als ein Forum für biografieorientierte Forschungs- und Bildungsprojekte. Neben der Sammlung, Analyse und Edition lebensgeschichtlicher Erinnerungstexte haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Dokumentationsstelle wiederholt lebensgeschichtliche Gesprächskreise in Volkshochschulen und Pensionistenheimen initiiert und geleitet. Die Teilnehmer/innen - meist ältere Menschen - werden dabei unterstützt, Bilanz zu ziehen und ihre eigene Biografie in die Zeitläufe des 20. Jahrhunderts einzuordnen.

 

Das Museum und seine Ausstellungen eröffnet beiden Seiten neue Gestaltungs- und Vertiefungsmöglichkeiten. Für die lebensgeschichtliche Erinnerungsarbeit bieten sich neue methodische Zugänge und Umsetzungsmöglichkeiten, für die museologische Arbeit liefern die Gesprächsrunden neue Erkenntnisse zur Bedeutungskonstruktion von Objekten. 

Einige Gesprächskreise wurden transkribiert; die Texte können auf Anfrage eingesehen werden (guenter.mueller(at)menschenschreibengeschichte.at). Lebensgeschichtliche Erzählungen und Objekte aus dem Privatbesitz der Teilnehmer/innen wurden in Ausstellungen integriert.

Mehrfach wurden im Rahmen der Gesprächskreise auch Lesenachmittage veranstaltet, an denen ausgewählte Erzähl- und Textbeiträge der Teilnehmer/innen einem breiteren Publikum vorstellt wurden.



Zielgruppe/n:

Alltags- und lokalhistorisch interessierte Seniorinnen und Senioren 


Themen:

2005 - Schöner Wohnen im Gemeindebau?
2006
- Im Wirtshaus
2007
- Daham oder: Wo die WienerInnen wirklich z’ Haus sind
2008
- An den Rändern der Stadt
2010 -
Gärten und Garteln in der Stadt
2011 -
Generationen und Jugendkulturen
2012 -
Generationen und Jugendkulturen
2013 - Vom Warten, Umsteigen und Weiterkommen - Bewegung in der Stadt

Information:
Isabel Termini
Telefon: +43-1-505 87 47-85189
E-Mail: service(at)wienmuseum.at