Gesprächskreise im Wien Museum

Seit 2005 finden im Wien Museum  in Zusammenarbeit mit der „Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen“ an der Universität Wien regelmäßig Gesprächskreise statt. 

Die  Teilnahme an den Gesprächsrunden ist frei. Wenn Sie Interesse haben und regelmäßig zu den Treffen kommen können, sind Sie herzlich willkommen! 

Information:
ISABEL TERMINI

Wien Museum Karlsplatz
Telefon: 01/505 87 47-85189
service(at)wienmuseum.at

 

 

Ziel der Vermittlungsangebote

Ziel der Vermittlungsangebote des Wien Museums, zu denen auch die Gesprächskreise zählen, ist nicht nur Offenheit für aktuelle Fragestellungen und Themen, sondern auch durch Vergegenwärtigung der jüngsten Geschichte eine Verknüpfung von Ausstellungsinhalten mit der eigenen Biografie zu fördern. Geschichten und Erfahrungen der Besucherinnen und Besucher sollen mittels biografisch orientierter Bildungsangebote an die Ausstellungsobjekte und an das Museum rückgekoppelt werden. Das Wien Museum bietet sich hier als urbanes Diskussionsforum an.

Die „Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen“ an der Universität Wien sieht sich seit ihrer Gründung Anfang der 1980er als ein Forum für biografieorientierte Forschungs- und Bildungsprojekte. Neben der Sammlung, Analyse und Edition lebensgeschichtlicher Erinnerungstexte haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Dokumentationsstelle wiederholt lebensgeschichtliche Gesprächskreise in Volkshochschulen und Pensionistenheimen initiiert und geleitet. Die Teilnehmer/innen - meist ältere Menschen - werden dabei unterstützt, Bilanz zu ziehen und ihre eigene Biografie in die Zeitläufe des 20. Jahrhunderts einzuordnen.

Das Museum und seine Ausstellungen eröffnet beiden Seiten neue Gestaltungs- und Vertiefungsmöglichkeiten. Für die lebensgeschichtliche Erinnerungsarbeit bieten sich neue methodische Zugänge und Umsetzungsmöglichkeiten, für die museologische Arbeit liefern die Gesprächsrunden neue Erkenntnisse zur Bedeutungskonstruktion von Objekten. 

Einige Gesprächskreise wurden transkribiert; die Texte können auf Anfrage eingesehen werden (guenter.mueller(at)menschenschreibengeschichte.at). Lebensgeschichtliche Erzählungen und Objekte aus dem Privatbesitz der Teilnehmer/innen wurden in Ausstellungen integriert.

Mehrfach wurden im Rahmen der Gesprächskreise auch Lesenachmittage veranstaltet, an denen ausgewählte Erzähl- und Textbeiträge der Teilnehmer/innen einem breiteren Publikum vorstellt wurden.

Zielgruppe/n:

Alltags- und lokalhistorisch interessierte Seniorinnen und Senioren 

Themen: 

2005 Schöner Wohnen im Gemeindebau?
2006 Im Wirtshaus
2007 Daham oder: Wo die WienerInnen wirklich z’ Haus sind
2008 An den Rändern der Stadt


Nächster Gesprächskreis:

"Gärten und Garteln in der Stadt"

Donnerstag, 18. März 2010, 
14.30 Uhr bis 16.30 Uhr
Extrazimmer des Wien Museum Karlsplatz
Persönliche Anmeldung bis spätestens 11. März 2010 und zwar auf folgende Weise:
Notieren Sie ein paar erste Gedanken oder Erinnerungen zum gestellten Thema "Garten und Garteln in der Stadt" mit Ihrem Namen, Geburtsjahr und Ihrer Anschrift + Telefonnummer auf ein Blatt Papier (oder in den PC) und senden Sie dieses an folgende Post- bzw. E-Mail-Adresse: Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, z.Hd. Mag. Günter Müller, Dr.-Karl-Lueger-Ring 1, 1010 Wien, Lebensgeschichten(at)univie.ac.at


Weitere Termine:
Donenrstag, 8. April 2010,
Donnerstag, 22. April 2010,
Donnerstag, 6. Mai 2010 und
Donnerstag, 20. Mai 2010,
jeweils 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr
Wir bitten um regelmäßige Teilnahme an diesen Terminen!

Nächste Veranstaltung für Seniorinnen und Senioren:

Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930
Führung in der Ausstellung


Dienstag 9. März 2010, 14.30 Uhr
Wien Museum im Künstlerhaus
1010 Wien, Karlsplatz 5

Eintritt und Führung für Autorinnen und Autoren der "Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen" frei!
Treffpunkt: Foyer des Künstlerhauses
Keine Anmeldung erforderlich!



Lebertran und Himbeerkracherl
Wiener Kinderwelten um 1930
in lebensgeschichtlicher Retrospektive

Donnerstag, 11. März 2010, 15.00 Uhr
Wien Museum Karlsplatz
Lesung mit Autorinnen und Autoren der Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien.
Individuelle Kindheitserinnerungen an die 20er- und 30er-Jahre stehen im Zentrum dieser Veranstaltung. Autobiografische Erzählungen eröffnen vielerlei Einblicke in historische Lebensverhältnisse und unterschiedliche Erfahrungsperspektiven - von Frauen und Männern, "Ausgesteuerten" und "Fixangestellten", von "unten" und "oben", Zentrum der Peripherie.

Kooperationspartner:Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen“ der Universität Wien. www.MenschenSchreibenGeschichte.at