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Uhrensammlerin aus Leidenschaft: Marie Ebner Eschenbach

13. September 2000 bis 31. Dezember 2000

1010 Wien, Schulhof 2
T: +43 (0)1 533 22 65
F: +43 (0)1 533 22 65
E: office@wienmuseum.at

Zur Dichertin Marie Ebner-Eschenbach fallen auf Anhieb die "Schloß- und Dorfgeschichten" ein, die Hundegeschichte "Krambambuli" oder sogar die Novelle "Lotti, die Uhrmacherin".

Nur wenige Eingeweihte wissen, daß Marie Ebner-Eschenbach eine leidenschaftliche Uhrensammlerin war, die ihre Sammlung vor allem auf Taschenuhren des 18. und 19. Jahrhunderts ausrichtete. Kleine, besonders flach ausgeführte Taschenuhren, die mit kostbaren Materialien wie Perlen, Diamanten und Miniaturmalereien verziert sind und Gehäuse aus Golder, Silber, Email besitzen, sowie faszinierend kleine Werke hatten es der Dichterin besonders angetan. Darunter Kuriosa wie Zeitmesser in Form von Obst (Birnen, Äpfel) oder Musikinstrumenten (Leiern, Mandolinen). Sie sammelte jedoch nicht nur, sondern pflegte die Uhren auch selber und reparierte diese.

Nach Marie Ebner-Eschenbachs Tod (1916) kam ihre Uhrensammlung durch die Hilfe großzügiger Financiers aus dem Kreis der Industrie an das gerade in Gründung befindliche Uhrenmuseum der Stadt Wien.

Anlässlich des 170. Geburtstages von Marie Ebner-Eschenbach, geb. Dubsky (13.9.1830), zeigt das Uhrenmuseum nun in einem Raum verdichtet eine Präsentation zur "Uhrensammlerin Marie Ebner-Eschenbach", ihre umfassende Sammlung und ihre Beziehungen zur Uhrmacher-Genossenschaft, deren Ehrenmitglied sie im Jahr 1900 wurde.

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