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Geteilte Geschichte.
Viyana - Beč - Wien

5. Oktober 2017 bis 11. Februar 2018

1040 Wien, Karlsplatz 8
T: +43 (0)1 505 87 47
F: +43 (0)1 505 87 47 7201
E: office@wienmuseum.at

Die Arbeitsmigration aus Jugoslawien und der Türkei hat die Stadt Wien seit den 1960er-Jahren entscheidend geprägt und verändert. Mit den damaligen Anwerbeabkommen sollte es österreichischen Unternehmen ermöglicht werden, den akuten Arbeitskräftemangel kurzfristig auszugleichen; viele „Gastarbeiter“ kamen ihrerseits mit der Vorstellung, eine Weile in Österreich zu arbeiten, um sich später mit dem angesparten Geld eine bessere Existenz in ihrem Heimatland zu ermöglichen. Doch die Idee einer zeitlichen Befristung erwies sich in vielen Fällen als unrealistisch. Familienmitglieder zogen nach, Vereine wurden ins Leben gerufen, Geschäfte und Unternehmen von Migrant_innen gegründet – und die geplante Rückkehr auf später verschoben.

Auf Basis von Objekten und Materialien, die im Zuge des Projektes „Migration Sammeln“ 2015/16 für das Wien Museum gesammelt wurden, eröffnet die Ausstellung „Geteilte Geschichte. Viyana - Beč - Wien“ Einblicke in den Alltag der Menschen – sei es am Arbeitsplatz, in der Schule oder in der Freizeit. Mit persönlichen Erinnerungen untrennbar verknüpft, erzählen oftmals profane Alltagsdinge die unterschiedlichsten Geschichten, Erfahrungen und Erlebnisse. Migrationsgeschichte wird so als Teil der Wiener Stadtgeschichte lesbar.

Das Museum unterstreicht mit der Ausstellung nicht nur die Bedeutung der Zuwanderung, sondern würdigt insbesondere auch jene Personen, die bereit waren, dem Museum Objekte zu schenken und damit einen Aspekt ihrer privaten Geschichte zu teilen.

KuratorIn:
Vida Bakondy, Gerhard Milchram

Ausstellungsgestaltung:
Conny Cossa, Maximilian-Paul Hertz

Grafik:
Studio Es

Filme:
Karin Berger (R), Dariusz Kowalski, Manfred Neuwirth

Geteilte Geschichte.
Viyana - Beč - Wien - Informationen

Pressestimmen

„Interessantes Projekt mit persönlichen Geschichten“
Kronen Zeitung

„Die Ausstellung legt – neben aufschlussreichen Videoerzählungen von Zugewanderten – Schwerpunkte auf die Neuankömmling und ihre Probleme, sei es mit der Sprache oder mit der Bürokratie, wovon zahlreiche Fotos und Dokumente Belege liefern.“
Salzburger Nachrichten

„Das Wien Museum unterstreicht mit der Ausstellung nicht nur die Bedeutung der Zuwanderung, sondern würdigt nun auch jene Personen, die bereit waren, dem Museum Objekte zu schenken und damit einen Aspekt ihrer privaten Geschichte zu teilen.“
Kurier Wien