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Ganz Wien.
Eine Pop-Tour

14. September 2017 bis 25. März 2018

1040 Wien, Karlsplatz 8
T: +43 (0)1 505 87 47
F: +43 (0)1 505 87 47 7201
E: office@wienmuseum.at

Sechs Jahrzehnte Wiener Pop-Geschichte, dargestellt anhand von Hotspots der Musikszene. Die Tour führt zu Lokalen, Diskotheken, besetzten Häusern, Radiostationen und Studios: vom Künstlertreff Strohkoffer, in dem Helmut Qualtinger seine Figur des „Halbwilden“ entwickelte, über den Folkclub Atlantis und die 80er-Kultdisco U4 bis zum Studio von Kruder & Dorfmeister, wo in Wohnzimmeratmosphäre der coole Wiener Downbeat der 90er-Jahre erfunden wurde. Das rhiz am Gürtel bietet bis heute der harschen Elektronik ein Domizil.

Die einflussreichsten Musikerinnen und Musiker haben in der Ausstellung ihren Auftritt. Wolfgang Ambros spielt den Hofa, Falcos Kommissar geht um. Anarchobands wie Novaks Kapelle oder Drahdiwaberl lassen die Fetzen fliegen, die Schmetterlinge protestieren mit der Proletenpassion.  Studio-Equipment erinnert an die Glanzzeiten der international gefeierten Wiener DJ-Szene, ehe die Ausstellung mit Acts wie Gustav, Wanda und Bilderbuch in der Gegenwart landet.

Es gibt viel zu hören (mehr als 40 AV-Stationen!), aber auch zu sehen: unbekanntes Archivmaterial, Videos, Flyer, Konzertfotos, Plattencover, Bühnenoutfits und Lifestyle-Accessoires, Musikinstrumente und Kurioses. Ganz Wien als Pop-Stadt. Die Donau außer Rand und Band.

Kuratoren/Kuratorin:
Walter Gröbchen, Michaela Lindinger, Thomas Mießgang

Ausstellungsarchitektur:
Thomas Hamann

Ausstellungsgrafik:
Olaf Osten

Kataloggrafik:
garnitur.com - Christina Schönborn, Martin Kammerlander


Im Ö1 Online Archiv findet sich unter http://oe1.orf.at/lexikonderpopmusik das „Lexikon der österreichischen Popmusik“, eine Radiokollegreihe und offene Bildungsressource mit Beiträgen von „Ambros bis Qualtinger“, von „Danzer bis Wanda“. Die Sendereihe zum Nachhören dokumentiert Leben und Werk einzelner Musikerinnen, Musiker und Bands, reflektiert ihre Bedeutung für die österreichische Musiklandschaft sowie ihre Rolle bei der Entstehung gegenkultureller Milieus.

Ganz Wien.
Eine Pop-Tour - Informationen

Pressestimmen

„Hit-verdächtige Ausstellung. Perfekt erzählt auf engstem Raum.“
Wiener Zeitung

„Oasen der Coolness in ganz Wien. „Bitte such mich dort, wo Musik ist“, schrieb einst Falco. Die Ausstellung „Ganz Wien“ folgt ihm – und zeichnet Popgeschichte als Tour durch Orte, vom Strohkoffer übers U4 bis zum Rhiz.“
Die Presse

„Eine Zeitreise für die Älteren, ein Museum für die Jungen, die heute zu Wanda und Bilderbuch pilgern.“
Salzburger Nachrichten

„Die Schau umfasst 300 Objekte (darunter auch Turnschuhe), etliche Ton- und Bild-Beispiele sowie einige wunderbar bizarre Erkenntnisse, etwa über den Einzug der österreichischen Sittsamkeit in den Rock 'n' Roll (…).“
Profil

„Die Ausstellung „Ganz Wien. Eine Pop-Tour“ ist absolutes Pflichtprogramm für alle Wiener aller Altersstufen.“
meinbezirk.at

„Doch vor allem macht „Ganz Wien“ deutlich, dass die Geschichte großer Popmusik aus Wien zu weiten Teilen auch eine Geschichte der Gegenkulturen ist. Die Ausstellung erzählt damit auch die Stadtgeschichte - Kultur braucht Platz.“
orf.at